PSYCHOLOGIE

und Digitalisierung

Der ideale Heimarbeitsplatz

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Berliner Novelle
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Die Vorteile der Arbeit im Home-Office überzeugen manche Firmenentscheider. Für einen effektiven Heimarbeitsplatz sollten aber wichtige Dinge beachtet werden. Neben der richtigen inneren Einstellung gehört die optimale Einrichtung dazu.

 

Es sollte auf wichtige Punkte geachtet werden.

 

Effektivität und Zeitersparnis

 

Die Vorteile von Heimarbeit liegen auf der Hand. Auch Studien haben nachgewiesen, dass es sowohl Vorteile für die Work-Life-Balance als auch für die Konzentration der Arbeitnehmer hat. Ein weiterer Vorteil ist die Zeitersparnis, da die Arbeitswege wegfallen. Damit die Heimarbeit aber tatsächlich auch einen effektiven Nutzen hat, müssen für den optimalen Heimarbeitsplatz wichtige Dinge beachtet werden.

 

Ergonomie beachten

 

Wer nur selten von zuhause arbeitet, benötigt nicht zwingend ein separates Arbeitszimmer. Für die stundenweise Arbeit reicht ein aufgeräumter Wohnzimmer- oder Küchentisch. Bei regelmäßiger Arbeit und hoher Konzentration sollte jedoch auf ein Arbeitszimmer nicht verzichtet werden. Wichtig dabei ist ein bequemer Stuhl, möglichst nach ergonomischen Maßstäben, sowie eine großzügige Beleuchtung. Arbeitsergonomen regen dazu an, abwechselnd zu sitzen und zu stehen, da dies nicht nur den Rücken freut, sondern auch die Konzentration fördert. Ein Stehpult macht deshalb für bestimmte Aufgaben Sinn.

 

Farben fördern Konzentration

 

Die Konzentration lässt sich aber nicht nur durch eine ausgewogene Arbeitsweise steigern, sondern auch durch die richtige Farbwahl des Arbeitsplatzes. Kunstwissenschaftler der Göttinger Hochschule für angewandte Kunst und Wissenschaft (HAWK) haben durch eine Studie bewiesen, dass die richtige Farbwahl die Konzentration beeinflusst. Für den Heimarbeitsplatz würden sich demnach Sandfarben sowie Blau- und Grüntöne.

 

Privates und Berufliches trennen

 

Das Home-Office benötigt Disziplin und Konzentration. Im eigenen Heim lauern jedoch zahlreiche Fallen, Hinterhalte und Verlockungen. Ein Arbeitszimmer kommt deshalb nie ohne eine Tür aus, die während der Heimarbeitszeit auch rigoros geschlossen wird. Nerven dennoch gerne Kinder und Partner, sollte diese Tür durchaus auch abgeschlossen werden. Nur so ist eine strikte Trennung zwischen Arbeiten und Wohnen möglich. Wer nicht Berufliches vom Privaten zu trennen in der Lage ist, schafft nur wenig. Und wer kein eigenes Arbeitszimmer hat, sollte sich mit einem Paravent behelfen und für Abgrenzung sorgen.

 

Mehr als nur der Schreibtisch

 

Optimale Heimarbeit ist ohne digitale Technik kaum denkbar. Wer von zuhause effektiv arbeiten will, benötigt nicht nur eine gute technische Ausstattung, sondern auch eine schnelle und störungsfreie Internetverbindung. Zur technischen Ausstattung gehört eine ergonomische Einrichtung – mit einem Zweitbildschirm lassen sich Nackenschmerzen vermeiden und Zeit sparen. Aber nicht nur auf den Schreibtisch kommt es an – zum Arbeitsplatz sollte auch eine Pinnwand gehören, die über Platz für To-Do-Listen, Notizen und sonstigen Unterlagen hat.

Chaos sollte möglichst vermieden werden. Denn hinter einem aufgeräumten Arbeitsplatz sitzt meistens auch ein aufgeräumter Geist.