FINANZEN

Märkte und Möglichkeiten

Deutsches FinTech will Kreditwirtschaft in Afrika antreiben

Über Mikrokredite sollen Investitionen und Innovationen auf unterfinanzierten Märkte in Asien, Afrika und Südamerika getätigt werden. Ein deutsches FinTech-Unternehmen hat die Entwicklungshilfe entdeckt und bietet eine Softwarelösung für Mikrokredite

 

So erhalten rund 400 Millionen Menschen in der Subsahara Zugang zu Bankdiensten.

 

Mit App und Tablet mehr Teilhabe in Afrika

 

Dafür hat sich das 2015 gegründete Startup Awamo nun eine zweite Seed-Finanzierung in Höhe von zwei Millionen Euro gesichert. Getätigt wurde diese Investition von einer KfW-Tochtergesellschaft und der Elea Foundation. Kern der Geschäftsidee ist eine App, mit denen Menschen in Afrika unter anderem Mikrodarlehen beantragen können. Da die Banken in afrikanischen Staaten ihre Filialen hauptsächlich in den größeren Städten unterhalten, besteht nun für rund 400 Millionen Menschen die Möglichkeit, über die Awamo-Lösungen an Bankgeschäften teilzuhaben.

 

FinTech bereits in Uganda aktiv

 

Dafür bietet das Tablet zusätzlich zur Software ein Tablett mit Fingerabdruckscanner, über die sich die Bankkunden identifizieren und damit auf einen Filialbesuch verzichtet werden kann. Außerdem lassen sich damit Transaktionen zwischen Geldgebern und Kreditnehmern in afrikanischen Städten und Dörfern transparent realisieren. Mit der weiteren Seed-Finanzierung möchte das Frankfurter Unternehmen Awamo seine Dienstleistungen in Uganda ausbauen, wo bereits zwei Awamo-Filialen tätig sind.

 

wikipedia
[pi_wiloke_alert alert=“Mikrokredite sind Kleinkredite von einer Geldeinheit bis zu einigen tausend Geldeinheiten an Kleingewerbetreibende überwiegend in Entwicklungsländern. Sie sind neben Mikroversicherungen und micro savings eine wesentliche Mikrofinanz-Dienstleistung. Die Kredite werden in der Regel von spezialisierten Finanzdienstleistern und nichtstaatlichen Organisationen meist zur Förderung der Entwicklung vergeben.“ contextual=“alert-info“]