Ein Affe als virtueller Briefträger

Ein Affe als virtueller Briefträger


Wer im Online-Marketing aktiv ist, kommt nicht um das Thema des Newsletter herum. Wer sich damit erst zu beschäftigen begonnen hat, ist häufig aufgrund der vielfältigen Angebote und technischen Lösungen überfordert. Einer der größten Newsletter-Dienstleister: Mailchimp, das Marketeer-Äffchen aus den USA.

Ein Newsletter ist eine regelmässig erscheinende Werbe- oder Informations-Mail, die an eine Liste eingetragener Empfänger gesendet wird. Dabei handelt es sich nicht um unangeforderte Werbemailing, sogenannter „Spam“, da sich die Empfänger selbst in die Verteilerliste eintragen und sich für den Empfang ausdrücklich einverstanden erklären. Newsletter informieren dabei hauptsächlich über neue Inhalte einer Website, über neue Produkte, Angebote oder Veranstaltungen. Wer Newsletter mißbräulich an Empfänger versendet, die sich nicht als Empfänger einverstanden erklärten, riskieren Abmahnungen durch Wettbewerber und Bußgelder von Aufsichtsbehörden von bis zu 300.000 Euro. Wichtig sind dafür deshalb Lösungen, mit denen ein großer Bestand an Adressdaten zu verwalten ist und die nicht erreichbare Mailadressen un Abmeldungen automatisiert aussortieren. Außerdem sollten die Newsletter-Vorlagen (Templates) individuell anpassbar sein und zum Corporate Design des eigenen Unternehmens passen.

Was macht der Briefträger Mailchimp?

MAILCHIMP läßt sich am unkompliziertesten selbst im Internet testen: www.mailchimp.com

Der amerikanische Newsletter-Dienstleister Mailchimp bietet das komplette Mailing-Management als Online-Lösungen. Ein eigener Server oder eine Softwarelösung wird nicht benötigt, die Administration erfolgt Online. Dazu werden die Nutzer von einem virtuellen Schimpansen begleitet, dem repräsentativen Maskottchen von Mailchimp. Dabei ist dieser Dienst sehr unkompliziert und einfach gestaltet, ohne auf nützliche Funktionen zu verzichten. Die kostenlose Variante ermöglicht bereits eine komplette Verwaltung der Newsletter-Verteilerliste. Neue Empfänger können automatisch über Schnittstellen, manuell im System und auch automatisiert über den Import bereits bestehender Liste ergänzt werden. Für die Gestaltung von An- und Abmeldeformularen sowie Bestätigungsseiten stehen umfangreiche Assistenten zur Verfügung. Ohne weitreichende Kenntnisse ist es möglich, individuelle und personalisierte Templates zu gestalten, die für die unterschiedlichsten Newsletter-Kampagnen genutzt werden können. Anfängern ist sogar der zeitgesteuerte Newletterversand in unterschiedliche Zeitzonen möglich. Natürlich lassen sich versendete Newsletter archivieren und alle Kampagnen können statistisch ausgewertet werden. Videos bieten für alle Schritte Hilfestellungen. Die Tatsache, dass die Nutzeroberfläche ausschliesslich in englischer Sprache zur Verfügung steht, wird von einigen Nutzern jedoch als Manko empfunden.

Was kostet Mailchimp?

Die Mailchimp-Nutzer können verschiedene Abonnement- oder Prepaid-Modelle für unterschiedliche Bedürfnisse und mit diversen Funktionen ausgestattet auswählen. Wem die Grundfunktionen genügen und wer die Eigenwerbung in seinen Newslettern akzeptiert, kann den Dienstleister sofort nutzen. Somit die ideale Lösung für E-Mail-Marketer, die mit einem umfangreichen Werkzeug selbst durchstarten wollen, ohne auf die Dienstleistungen von Agenturen zurückgreifen zu müssen. Wer allerdings auf umfangreichere Funktionen wie Autoresponder, den Inbox Inspector oder einem zeitversetzten Versand keineswegs, wohl aber auf die Mailchimp-Eigenwerbung verzichten kann, muss auf ein kostenpflichtiges Modell wechseln. Das günstigste Angebot bietet den Versand unbegrenzter Mails an bis zu 1.500 Empfänger für rund 20 Euro monatlich. Das derzeit teuerste Angebot für etwa 33 Euro bietet den unbegrenzten Versand an bis zu 2.600 Empfänger.

Für wen ist Mailchimp geeignet

Wer ein eigenes Mailing-Tool benötigt, das unkompliziert und schnell zu bedienen ist und das regelmässig über neue Funktionen verfügt, ist mit Mailchimp bestens beraten. Für alle, die sich erst früh mit dem Thema E-Mail-Marketing beschäftigen und die dadurch erst mit einem überschaubaren Kreis an Mailempfängern beginnen, ist Mailchimp ideal. Wer allerdings der englischen Sprache nicht mächtig ist, wird Schwierigkeiten haben, mit dem Äffchen zu kommunizieren. Allerdings können aufgrund der weitreichenden Personalisierungsmöglichkeiten problemlos alle Formulare und Standard-Mails übersetzt angepasst werden. Nutzer sollten sich aber darüber im Klaren sein, dass die in Deutschland übliche Zertifizierung gemäss Certified Senders Alliance (CSA) fehlt und alle hinterlegten Daten auf Servern in den USA gespeichert werden.
Wer jedoch eine eigene Software benötigt und seine Mailingkampagnen vom eigenen Server versenden möchte, muss auf den Internet-Schimpansen verzichten. Alle anderen können die Mailchimp-Dienste nach kostenloser Anmeldung individuell unter http://www.mailchimp.com testen.

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jphintze

... verfasst journalistische und literarische Stoffe, fotografiert und ist als Schauspieler/ Sprecher tätig. Geboren 1971 in Schleswig-Holstein, aufgewachsen und fest verwurzelt in Lübeck.

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