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Erster Orkan des Jahres schlägt bereits Rekorde

Finanzen, Texte, Versicherungen

Orkan „Friederike“ war 2018 das erste Schadenereignis in Deutschland. Der Orkan forderte acht Menschenleben und hinterließ eine Schneise der Verwüstung.

Friederike“ war der schwerste Sturm seit „Kyrill“, der vor elf Jahren wesentlich größere Schäden verursachte.

Über eine halbe Milliarde an Schäden

Der Sturm „Friederike“ hat über weite Teile Deutschlands Todesopfer gefordert und verheerende Schäden angerichtet. Schätzungen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) gehen von Schäden in Höhe von rund 500 Millionen Euro aus. Andere Versicherungsmathematiker schätzen die Schäden sogar auf rund 800 Millionen.

Bei der Bahn ging nichts mehr

Alleine die Provinzial Rheinland rechnet mit Schäden in Höhe von 80 Millionen. Dem Versicherer der Sparkassen-Gruppe wurden 8.500 Gebäudeschäden sowie 300 Kfz-Schäden gemeldet. Auch die Bahn beklagte Millionenschäden am Schienennetz. Etwa 200 Streckenabschnitte müssen jetzt repariert werden. Das erste Mal seit „Kyrill“ vor elf Jahren fuhr aus Sicherheitsgründen im ganzen Land kein Zug mehr.

Orkangeschwindigkeiten über 200 Kilometer pro Stunde

„Friederike“ kam aus dem Westen und bewegte sich nach Osten. Auf dem Harzer Brocken wurden Orkanböen mit Spitzengeschwindigkeiten von 203 Stundenkilometer gemessen worden. Doch nicht nur in Deutschland kam es zu Schäden: Auch in Belgien und den Niederlanden sind Menschen zu Tode gekommen.

Orkan „Kyrill“ war schlimmer

Deutlich schlimmer war jedoch Sturm „Kyrill“, der 2007 elf Menschen das Leben kostete und mehr als 2 Milliarden Euro Schäden verursachte. Wie auch „Friederike“ wütete „Kyrill“ in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.

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