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Hamburger Krawalle kosten rund 12 Millionen Euro

Finanzen, innere Sicherheit, Sicherheit, Texte, Versicherungen

Die Hamburger Terror-Tage rund um den G20-Gipfel haben der Versicherungswirtschaft Schäden in einer Gesamthöhe von rund zwölf Millionen Euro verursacht.

Die Zahlen basieren auf einer Schätzung aller bisher eingegangener Hamburger Schadenmeldungen.

Kaputte Autos in Höhe von 4 Millionen Euros

Nach Aussagen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GdV) bezieht sich ein ganzes Drittel dieser Schadenssumme auf angezündete oder demolierte Autos. Für unterversicherte Geschädigte gibt es einen Härtefallfonds, der von der Hansestadt Hamburg bei der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB) eingerichtet wurde.
Ansonsten werden die Schäden an Fahrzeugen von der Kasko-, bzw. Teilkaskoversicherung des Fahrzeughalters übernommen. Bei Feuerschäden an Wohnhäusern durch Brandsätze ist die Wohngebäude- und Hausratversicherung zuständig.

Härtefond steht zur Verfügung

Betroffene sollen Schäden umgehend ihrem Versicherer melden und Fotos der beschädigten Dinge auf Anfrage zur Verfügung stellen. Auch sollten eventuelle Kaufbelege und Quittungen bereitgehalten werden, damit die Versicherer alle Schäden vertraglich vereinbart regulieren können.
Der von der IFB Hamburg verwaltete Härtefallfonds setzt sich aus Bundes- und Landesmitteln der Hansestadt Hamburg zusammen und ist dazu bestimmt, bei unterversicherten Geschädigten schnell und unbürokratisch zu helfen. Anträge sind umgehend bei der Hamburger Polizei erhältlich und werden auch von jeder Hamburger Polizeidienststelle entgegen genommen. Weitere Informationen gibt es in einem Merkblatt des Hamburger Senats, der auch online zur Verfügung steht.

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