Lübecker Kriminalgeschichte(n)

Kriminelle Kurzgeschichten aus Lübeck – sechs Erzählungen nach tatsächlichen Fällen aus rund 100 Jahren.

Von einem Feuerteufel, einer Impftragödie, umtriebigen Bildfälschern über eine Mutter, die den Mörder ihrer Tochter rächt bis zu einem Mord ohne Leiche. Sechs spannende Stories aus dem Umfeld echter Kriminalfälle. 

Die Lübecker Kriminalgeschichten blicken zurück auf sechs historische Fälle aus den Annalen der hanseatischen Ermittlungsbehörden. Sechs literarische Geschichten aus fünf Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts. Die Rahmenhandlungen der Erzählungen sind frei erfunden, die Fakten der Fälle orientieren sich jedoch streng nach den gerichtsfesten Fakten der Ermittlungsakten.

die Stories

  • der Lübecker Feuerteufel, 1921
    Anfang der Zwanziger Jahre sorgte in Lübeck ein Feuerteufel für Schaden und Schrecken. Nachdem mehrere Lagerhallen in Flammen aufgingen, zündelte der Brandstifter in der Innenstadt. Die Aufmerksamkeit eines Zugereisten konnte schliesslich die Katastrophe verhindern.
  • der Calmette-Skandal, 1934
    Weit über die Landesgrenzen hinaus machte eine Medizin-Katastrophe die Hansestadt bekannt. Das „Lübecker-Impfunglück“ forderte das Leben 27 Neugeborenen und sorgte schliesslich für neue Standards in der Medizin.
  • die Lübecker Bildfälscher, 1952
    Entdeckungen bei Restaurationen mittelalterlicher Gewölbemalereien in der Marienkirche beförderten einen profanen Restauratoren zu einer Kapazität. Hätte es nicht einen nicht weniger ehrgeizigen Assistenten gegeben, der die Sensationen als eigene Fälschungen deklarierte.
  • der Fall Bachmeier – Anna, 1980
    Den Morgen des 5. Mai wird Marianne Bachmeier nie vergessen – die letzte Begegnung mit ihrer Tochter Anna. Am Abend desselben Tages war Anna Tod. Der Mörder, ein bereits vorbestrafter Triebtäter, war schnell gefasst.
  • der Fall Bachmeier – Marianne, 1981
    Während der Mord an Anna Bachmeier als eine Tat unter vielen wahrgenommen wurde, geriet der Prozess zu einem Medienspot – als die Mutter den Mörder ihrer Tochter im Lübecker Gerichtssaal erschoss.
  • Mord ohne Leiche, 1999
    Bereits nachdem die Lübecker Geschäftsfrau Monika Crantz spurlos verschwand, geriet ihr Ehemann in den eindeutigen Verdacht. Obwohl eine Verurteilung durch Indizien möglich war, blieb die Leiche der Frau verschwunden. Ein fast perfekter Mord?

Auszüge

Als Forscher auf der M.S.Mississippi

Als Forscher auf der M.S.Mississippi

Gleich am Anfang der Untertrave, fast schon an der Stelle, an der das berühmte Holstentor den Altstadteingang zur Holstenstrasse freigibt ...
Weiterlesen …
Bei Travemünder Kleingärtnern

Bei Travemünder Kleingärtnern

Das "Betreten der Anlage" geschieht nur auf "eigene Gefahr" und das Parken wird höchstens auf entsprechend gekennzeichneten Flächen erlaubt; natürlich ...
Weiterlesen …