Die Legende von Ole Pinelle

In der unteren Engelsgrube gab es einst etwas, das heute längst ausgestorben ist: eine Kneipe. Die Lübecker Kneipenszene war schon seit der Jahrtausendwende bereits ausgedünnt, aber dafür sehr übersichtlich.

Die vernichtenden Verordnungen der Corona-Pandemie gaben der Kneipenwelt dazu den Rest. Die Zeiten der Ranzkneipen schienen endgültig vorbei.
Jedenfalls gibt es unten in der Engelsgrube, dort wo der Hafen anfängt, ein altes Haus mit verlassenen Wirtschaft mit angeschlossenem Billard-Zimmer. Räume, die vor Jahrzehnten, Anfang der achtziger Jahre, eine legendäre „Literaten-, Barden- und Klönschnack-Kneipe“ beherbergte. Mit diesem Untertitel warb die heimlich legendäre “Ole Pinelle“, die von Harry Hockauf, einem nicht minder legendären Althippie geschmissen wurde.
Harry kam eigentlich aus Mühlheim, irgendwo im Ruhrgebiet und Harry geriet aus nie näher erläuterten Gründen an die Trave. Dort unten an der Ruhr wurde er geboren, dort wuchs auch dort auf und verbrachte zahlreiche Stunden seiner Jugendjahre gemeinsam mit dem damals noch völlig unbekannten Jazz-Komödianten Helge Schneider. Nach eigener Aussage an einem Stehtisch der örtlichen Eduscho-Filiale…

Text und Foto: J.P.Hintze

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