Erfolg durch Verknappung

Erfolg durch Verknappung

Wenn uns die Lebenssituation und Selbstorganisation aus den Händen entgleitet, wir das Gefühl haben, eher vom Chaos beherrscht zu werden statt umgekehrt – dann ist der richtige Zeitpunkt für Veränderungen. Veränderungen, um das Leben zu verbessern. Aber wie?

Denn oft hindert der Ballast des Alltags, Veränderungen möglich zu machen. Dann sind “Entrümpelungen” angebracht, die das Leben durch Verzicht vereinfachen.

Das Leben vereinfachen

Simplify your Life” heißt der Erfolgsratgeber von Werner Tiki Küstenmacher und Professor Dr. Lothar Seiwert. In 40 Sprachen leitet der Bestseller dazu an, wie durch gezieltes Entrümpeln Chaos beseitigt und das Leben völlig neu strukturiert werden kann. Dabei wird klar, dass der Weg zu einem glücklicheren und selbstbestimmten Leben sowohl mit dem “äußeren”, als auch mit der “inneren” Welt unseres Lebens zusammenhängt.

Mit Planung zu neuen Strukturen

Es kommt darauf an, das persönliche und das berufliche Umfeld von allem überflüssigen Ballast zu befreien. Wer in der Lage ist, gründlich aufzuräumen, stellt auch seine innere Ordnung wieder her. Jeder, der einen “Frühjahrsputz” hinter sich hat weiß, wie gut man sich anschließend fühlt. Für manche dennoch eine unvorstellbare Aufgabe. Gerade wenn sich viel vorgenommen wird, scheitern die Pläne in der Anfangsphase. Denn jede Entrümpelung benötigt einen Plan und ein systematisches Vorgehen.

Auch kleine Erfolge motivieren

Wer sich überfordert fühlt, muss sich zu Beginn an kleine Schritte gewöhnen – und sich erst mal nur auf den Schreibtisch konzentrieren. Denn die zufriedene Genugtuung beginnt bereits nach kleinen Aufgaben und motiviert zu mehr. Wichtig für die “Ernte” solcher Wohlgefühle ist allerdings die Planung. Man sollte erst Bereiche entrümpeln, die am meisten stören. Wer sich also täglich über einen zugemüllten Schreibtisch ärgert, sollte nicht die Garage aufräumen. Wenn auch die Garage eine Entrümpelung nötig hat – der Schreibtisch ärgert uns täglich.

Strukturen schaffen – nicht Chaos neu organisieren

Wichtig ist, das Chaos nicht neu zu organisieren, sondern konsequent leere Flächen zu produzieren. Das Ziel muss sein, neue Flächen und Räume zu schaffen. Nur völlig neue Situationen sorgen für eine positive Stimulation des Unterbewusstseins. Geordnete Schubladen, aufgeräumte Schreibtischflächen und weiße Flächen schaffen Strukturen, an denen sich auch die Seele ausrichtet und orientiert.

Entscheidungsstau vermeiden

Der größte Feind bei der Schaffung von Ordnung und Struktur ist allerdings der “innere Schweinehund“, der dabei mitentscheiden will und uns leicht blockieren kann. Wir fragen uns in solchen Situationen, ob bestimmte Dinge nicht vielleicht doch noch benötigt werden, wissen nicht, wohin damit oder sind verunsichert, ob der Kram nicht doch zu schade für den Hausmüll ist. Es entsteht leicht ein “Entscheidungsstau”, der uns kapitulieren lässt.

Mit Konzentration zu neuem Selbstvertrauen

Wir sollten deshalb von Anfang an nicht zulassen, aufzugeben. Und uns selbst vertrauen, die richtigen Entscheidungen zu treffen, welche Dinge wichtig sind. Die Regel, das alles, was innerhalb des letzten Jahres nicht angefasst wurde, überflüssig ist, schafft Selbstvertrauen. Um es zu nutzen, benötigen wir Konzentration.

Kein Multitasking

Multitasking ist ein Trugschluss, der ebenfalls zur Aufgabe zwingt. Wer neben der Aufgabe des Entrümpelns noch Telefonate erledigt, nebenbei zum Fernseher schielt oder sich gar um weitere Aufgaben kümmert, wird schnell abgelenkt.

 

FOTO: © Bench Accounting – unsplash.com

 


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